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“Kraftwerk K9 is the best German Shepherd breeder in America!”

By January 17, 2020 February 19th, 2020 Media, Uncategorized

Germany’s Der Speigel magazine comes to the United States and names Kraftwerk K9 as the best German Shepherd breeder in America!

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Dick und doof

Einst war der Deutsche Schäferhund eine Ikone. Doch inzwischen gelten die Vierbeiner als hüftlahm und antriebsschwach. Bei der Polizei werden sie durch aggressivere Malinois aus Belgien ersetzt. Nun will ausgerechnet ein Amerikaner die klassischen Zuchtideale retten.

Wayne Curry lebt in der amerika- nischen Provinz. Dennoch hat er sich im Laufe der Zeit ein beacht- liches deutsches Vokabular angeeignet.

Der Mann beherrscht die Kommandos Fuß! („Fooss“), Sitz! („Tsitz“) und Aus! („Oooowss“).

Wayne Curry liebt Deutschland. In sei- ner Garage stehen ein Porsche und ein

BMW. Am meisten aber liebt er den Deut- schen Schäferhund.

In der kleinen Gemeinde Rochester im Bundesstaat Washington, anderthalb Stunden Autofahrt von Seattle entfernt, gehört ihm ein riesiges Areal. Früher wur- den hier Weihnachtsbäume gepflanzt. Curry züchtet und trainiert auf dem Ge- lände jetzt Schäferhunde.

Die Nadelbäume hat er stehen lassen. Alle Zwinger sind so angelegt, dass jeder Hund um einen eigenen Weihnachts- baum herumlaufen kann.

„Kraftwerk K9“ nennt der Germanophi- le sein Camp; die Abkürzung K9 steht für den englischen Begriff für Hund: Canine.

Auf dem Firmenschild ist die schwarze Silhouette eines Schäferhundkopfes zu

sehen. Curry sagt: „Die Deutschen sind für mich Gleichgesinnte. Sie wollen un- bedingt gewinnen.“

Nach dem Labrador ist der Schäfer- hund in den USA die zweitbeliebteste Hunderasse. Und Curry ist der erfolg- reichste Züchter dieser Vierbeiner in Amerika. Seit über 20 Jahren widmet er sein Leben komplett dem Schäferhund. Vor langer Zeit hat er auch mal Rott- weiler gezüchtet. „Die haben keine Chance gegen den Schäferhund, die hauen ab, wenn’s ihnen zu viel wird“, sagt er.

Und wie steht es mit Dobermann, Pit- bull, Dogge? „Keine Chance!“

Auf einem Tisch in seinem Büro liegen die neuesten Ausgaben des „Schäferhund Magazins“ aus Deutschland. Hat Curry mitbekommen, dass in Deutschland der- zeit leidenschaftlich über den Niedergang der Rasse gestritten wird? Hat er davon gehört, dass die deutsche Polizei inzwi-

schen lieber mit dem Belgischen Schäfer- hund („Malinois“) arbeitet?

„Wie bitte?“ Curry wirft nun eisige Bli- cke. Als er sich gefangen hat, beginnt er eine Schimpftirade: „Der Malinois ist ein Wegwerfhund. Das weiß jeder, der Ah- nung hat. Der Deutsche Schäferhund kann sich konzentrieren – der Malinois kann das nicht. Er versagt dabei immer und immer wieder. Ich würde keinen Ma- linois in die Nähe meiner Kinder lassen.“ Und dann fügt er noch hinzu: „Außerdem ist er einfach hässlich.“

Weit reisen muss heutzutage, wer ei- nen so glühenden Verteidiger des Schä- ferhundes treffen will. Die deutsche Züch- terszene hingegen hat sich über die Frage entzweit, was genau ein guter Schäfer- hund ist.

Puristen fordern, man möge sich wie- der am Original orientieren. 1898 wählte der Rittmeister Max von Stephanitz Ho- rand von Grafrath zum ersten Zucht-

rüden und begründete mit ihm die be- kannteste aller Hunderassen. Lange sa- hen dessen Nachkommen aus wie ihr Urahn. Der Körper war vergleichsweise schlank und drahtig, der Rücken pfeil- gerade.

Diese Tiere besaßen all jene Tugenden, mit denen der Schäferhund zu einer Iko- ne aufstieg. Wegen ihrer Ausdauer, Zu- verlässigkeit und ihres außergewöhn- lichen Muts schätzten Polizisten die Rasse bislang in demokratischen Staaten ebenso wie in Diktaturen.

Zum zweifelhaften Symbol geriet der klassische Schäferhund unter den Nazis. Adolf Hitler besaß zeitweilig gleich drei Exemplare. In der Wolfschanze ließ er ei- gens eine Hindernisbahn für seine Lieb- linge herrichten. Favorit des Führers war

„Blondi“.
Weil die Terrier „Negus“ und „Stasi“

von Eva Braun frei auf dem Obersalzberg herumtollten, musste Hitler bei seiner Lebensgefährtin um gemeinsame Augen- blicke mit seinem geliebten Hund betteln: „Evi, erlaubst du, dass die arme ,Blondi‘ für ein halbes Stündchen zu uns kommt?“

Auf deren Halsband hatte Hitler das Bekenntnis „immer mit dir“ einstanzen lassen. Damit war es dem Diktator ernst: Am 29. April 1945 schickte er erst „Blon- di“ mit einer Blausäure-Kapsel in die ewi- gen Jagdgründe; einen Tag später folgte Herrchen mit seiner Ehefrau Eva nach.

Doch seit ein paar Jahrzehnten streben viele Züchter nach einem neuen Stan- dard; sie wollen, dass ihre Hunde vor allem bei Zuchtwettbewerben eine gute Figur abgeben. Ein neues Schönheitsideal des Schäferhundes setzte sich durch, das die Bauart der ganzen Rasse grundlegend verändert hat.

Weit massiger als zu „Blondis“ Tagen erscheint der deutsche Musterhund heute, die Wirbelsäule fällt nun stark nach unten ab. Ihre eigentümliche Optik trug den schwarzbraunen Zotteln etliche Schmä- hungen ein: „Fließheck“, „Karpfenrü- cken“, „Bergabhund“, „vorne Hund, hin- ten Frosch“– so wird der moderne Schä- ferhund inzwischen veralbert.

Als Wortführer der Kritiker tritt beson- ders Helmut Raiser aus Hann. Münden in Erscheinung. Es sei ein jämmerliches Bild, „wenn ein Rüde die Rute nicht hoch erhoben trägt und immer mit so einge- zogenem Hintern herumläuft, als wenn ein Backstein an seinen Hoden hinge“, pöbelte der Hundetrainer im österrei- chischen Fachorgan „Wuff“.

Nicht nur das Erscheinungsbild, auch die Leistungskraft des früheren Vorzeige- hundes habe gelitten, beklagen Kenner und spotten: „Diese Hunde sind zu dumm zum Weglaufen.“

Auch aus Sicht von Tiermedizinern geht es um mehr als nur ein ästhetisches Problem. Viele Schäferhunde sind heute schon als Welpen mit den ersten Anzei-

chen von Leiden geschlagen, die auf ein marodes Knochengerüst hinweisen.

Experten vermuten, dass bis zu 50 Pro- zent aller Welpen eine sogenannte Hüft- dysplasie entwickeln. Im Endstadium die- ser schmerzhaften Erkrankung reibt ein verschlissener Oberschenkelkopf in der Hüftpfanne. Die Nerven der Knochen- haut sind aufs äußerste gereizt. Manche Hunde hoppeln nur noch auffällig – Fach- leute bezeichnen dieses Symptom als

„bunny-hopping“ – oder stellen das Ge- hen völlig ein. Selbst relativ junge und ansonsten völlig gesunde Tiere müssen mitunter eingeschläfert werden.

Gegen die Folgen der ebenfalls sehr peinigenden Lumbosakralstenose – einer krankhaften Veränderung des Lendenwir- bel- und Kreuzbeinbereichs – haben Tier- mediziner eine vielversprechende Thera-

dank derer manch traditioneller Schäfer- hund irrwitzige Preise erzielt.

Kürzlich berichtete etwa die „New York Times“ über zahlungskräftige Kun- den, die für einzelne Tiere knapp eine viertel Million Dollar bezahlen. Auch Wayne Currys Schäferhundecamp in Pa- zifiknähe wurde in dem Artikel genannt, worüber sich der Erwähnte sehr ärgert:

„Ich bin doch kein Zuhälter, der seine Hunde verhökert!“

Auch Curry weiß indes zu berichten, dass für einzelne Hunde ein Vermögen gezahlt wird. Insbesondere in China wür- den Schäferhunde derzeit besonders nachgefragt. Auch Curry selbst hat schon Offerten von zwielichtigen Gestalten er- halten. Er habe stets abgelehnt.

„Lass das Geld beiseite und lebe wie ein armer Kerl“, sei sein Motto. Gelernt

erzeugt wurden, werden nicht in das Zuchtbuch oder das Anhangregister des SV aufgenommen.“

In einem Labor im nahegelegenen Port- land lagert Sperma von mehreren Hun- den aus Currys Zucht. Er ist sicher: „Mei- ne Linie wird niemals sterben.“

Unangefochtener Alpha-Rüde in sei- nem Stall ist „Oruger“, zärtlich „Rudy“ genannt – eine tiefschwarze Bestie, die mit ihrem Aussehen jedes Rotkäppchen im Wald erschrecken könnte.

Meistens lümmelt der Rudelführer ent- spannt auf dem Boden im Haus seines Herren herum. Doch auf Befehl kann sich

„Rudy“ dermaßen in Wallung bellen, dass ihm der Schaum nur so aus der Schnauze trieft.

Experten unterscheiden zwischen Schau- und Gebrauchshunden. In Deutsch-

pie entwickelt: Sie fixieren den siebten Lendenwirbel der betroffenen Hunde mit einem Nagel. Anschließend können die vierbeinigen Patienten immerhin wieder einigermaßen schmerzfrei gehen; für die Glamourwelt der Hundeschauen sind die Frühinvaliden freilich verloren.

Als sich kürzlich die Polizei in NRW entschied, künftig auf die Dienste des allzu kränklichen Deutschen Schäferhundes ver- zichten zu wollen, schien der Abstieg des teutonischen Kläffers endgültig besiegelt.

Die kreuzlahmen Vierbeiner strahlten kaum mehr Dominanz aus, so die Begrün- dung, sondern eher die Gemütsruhe von lebenssatten Bernhardinern. Sicherheits- kräfte verlassen sich neuerdings lieber auf die hyperaktiven und hochaggressi- ven „Malis“ – wie der Malinois im Sze- nejargon genannt wird. Dieser lasse sich nach Einschätzung vieler Beamten im Üb- rigen auch schneller ausbilden.

Doch es gibt auch auf der ganzen Welt Liebhaber der klassischen Züchtung,

hat er sein Handwerk bei älteren Züch- tern in Deutschland. „Mann, dass sind echt keine Weicheier“, sagt er. Bis weit nach Mitternacht hat Curry mit den Ve- teranen um die Wette getrunken. Und ir- gendwann verrieten die Deutschen dem komischen Amerikaner ihre Tricks.

So haben sie ihm beigebracht, wie man eine Abstammungslinie stabil hält. Curry paart seine Prachtrüden nicht mit jedem beliebigen Weibchen, um möglichst viele Nachkommen zu produzieren, wie es gän- gige Praxis bei vielen der jüngeren deut- schen Züchter ist – mit abträglichen Er- gebnissen für die Qualität. „Ich züchte keinen Ausschuss“, sagt er.

Überdies besitzt der Nachfahre irischer Einwanderer einen Standortvorteil von unschätzbarem Wert: Curry darf den Sa- men seiner besten Zuchtrüden einfrieren lassen und bei Bedarf wiederverwenden – der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) untersagt die künstliche Befruchtung in seiner Zuchtordnung: „Welpen, die so

land verlagerte sich das Interesse der Züch- ter zuletzt fast nur noch auf die Schaulini- en: Hunde mit äußerst begrenzten Fähig- keiten, deren Existenz allein durch stupide 15-Minuten-Auftritte gerechtfertigt wird. Für den Polizeidienst sind diese Exemplare ungeeignet; doch dafür bringen die Wel- pen von prämierten Schauhunden viel Geld ein.

Arbeitshunde wie „Rudy“ hingegen würden auf Schauwettbewerben keinen Blumentopf gewinnen. Jeder Polizist wäre allerdings froh, einen Schutzhund wie ihn an seiner Seite zu wissen. Nur ist die Ausbildung solcher Schäferhunde zeit- intensiv, sie kostet Kraft und Nerven.

Auch Curry ist dabei auf Unterstützung angewiesen. Sein Partner Anthony Akers gehört zum Marine Corps, er war jahre- lang in Afghanistan. In dieser Zeit hat Akers drei Freunde sterben sehen. Auf seine Unterarme ließ er sich wie viele Eli- tesoldaten in großen Lettern ein Shake- speare-Zitat tätowieren: „Cry havoc and

let slip the dogs of war“ („Schreit Mord und lasst die Hunde des Krieges los“).

„Tony hat vor nichts Angst“, sagt Curry. Deshalb hat er ihm auf dem Trainings- platz eine besondere Aufgabe zugewie- sen: Der Soldat soll „Rudys“ Instinkt als Kampfmaschine schärfen, ihn scharfma- chen. Nach einer Trainingseinheit ist sein Arm mit blauen Flecken übersät – trotz des Schutzärmels. „Wenn man ihn ließe, könnte ,Rudy‘ dir den Arm abreißen“, sagt Akers.

Beim Hundetraining geht es ihm nicht um martialische Männerspiele. Akers’ Ka- meraden wurden in Afghanistan bei Sprengstoffanschlägen getötet. Eigentlich hätten die Militärhunde die Bomben auf- spüren müssen, meint er. Sein Mentor Curry und er sind überzeugt, dass mit den Tieren oft falsch gearbeitet werde – mit fatalen Folgen.

„Sie nehmen die Hunde an die Leine, und der Führer gibt die Richtung vor. Der Hund würde in eine andere Richtung ge- hen, wenn er Witterung aufgenommen hat – aber er orientiert sich im Zweifel natürlich an seinem Führer“, sagt Curry.

Im Unterschied dazu hat der Amerika- ner eine Trainingsmethode entwickelt, die ganz auf das einzigartige Schnüffel- vermögen der Hunde setzt – und auf die Führung durch den Menschen völlig ver- zichtet. Curry hat einen Parcours gebaut und in dessen Verlauf kleine Metallboxen in unterschiedlicher Höhe angebracht. In einer der kleinen Kästen ist eine Pistole versteckt, die der Schäferhund finden soll. Es könnten darin genauso gut Marihuana oder Sprengstoff verborgen sein.

Über den Boxen ist jeweils eine Me- tallröhre angebracht. Wenn der Hund die richtige Kiste erschnüffelt hat, drückt Cur- ry – außer Sichtweite des Hundes – auf den Knopf einer Fernbedienung; dann fällt aus der Metallröhre ein Gummiball – die Belohnung.

„Es ist wichtig, dass die Belohnung nicht aus der Hand des Herrchens kommt. Der Hund muss lernen, sich auf sich selbst zu verlassen“, erklärt der Trainer. Dieses Ziel werde jedoch bei der bisherigen Aus- bildung häufig missachtet, beklagt Curry.

„Statt ihrem Instinkt zu folgen, lernen die Tiere: Ich bekomme etwas, wenn ich mei- nem Herren einen Gefallen tue.“

Nach Wayne Currys Philosophie ist stets der Mensch der Schwachpunkt und niemals das Tier. „Es gibt keinen perfek- ten Hundetrainer, jeder macht Fehler“, sagt er. „Aber der Schäferhund vergibt dir deine Fehler, so ist seine Natur – und das allein macht ihn schon einzigartig.“ -FRANK THADEUSZ

“Can the German Shepherd be Saved” – ABC News

Oct. 29, 2011— — Once an icon, bad breeding has earned the German Shepherd a reputation for being sickly and dimwitted. In Germany, police have replaced them with the more aggressive Malinois. But one American breeder is trying to bring classic German Shepherds back.

Even though Wayne Curry lives in the American hinterlands, he has managed to acquire a respectable German vocabulary over time. He knows the German commands Fuß! (heel), Sitz! (sit) and Aus! (drop it).

Curry loves Germany. He has a Porsche and a BMW in his garage. But most of all, he loves the German Shepherd.

He owns a large piece of land in the small town of Rochester, Washington, a one-and-a-half-hour drive from Seattle. The property was once a Christmas tree farm, but now Curry raises and trains German Shepherds there.

He left the evergreen trees standing, and now all of his kennels are designed so that each dog has his own Christmas tree to run around. The Germanophile calls his camp “Kraftwerk K9.” K9 stands for “canine.”

His company signs feature the black silhouette of a German Shepherd’s head. “I like Germans,” he says. “They’re my peers. They’re competetive. They go to win.”

Next to the Labrador Retriever, the German Shepherd is the second-most popular dog breed in the United States. And Curry is the most successful German Shepherd breeder in the country. He has devoted the last 20 years of his life to German Shepherds. He once raised Rottweilers, but it was a long time ago. “They don’t stand a chance against the German Shepherd. They take off when they’ve had enough,” he says.

And what about the Doberman, the Pit Bull Terrier and the Great Dane? “Not a chance!” he says.

Hitler’s Favorite

The latest copies of Schäferhund Magazin (German Shepherd Magazine) from Germany are on a table in his office. Has Curry heard that there is a passionate debate underway in Germany at the moment over the decline of the breed? And has he heard that German police forces now prefer to work with the Belgian Shepherd, or Malinois?

“Excuse me?” Curry asks, with an icy look in his eyes. He composes himself, and then launches into an angry tirade. “Even in Germany they call (the Malinois) a throwaway dog. The German Shepherd can concentrate, but the Malinois can’t. And that’s time and time again. I wouldn’t let a Malinois near my family.” And then he adds: “I think it’s an ugly dog.”

Nowadays, one has to travel far and wide to find such an ardent supporter of the German Shepherd. Unlike Curry, German breeders are divided over the question of what exactly makes a good German Shepherd.

Purists want to see the breed standard returned to its original form. In 1898, the cavalry captain Max von Stephanitz chose Horand von Grafrath as the first stud dog, and in doing so established the most well-known of all dog breeds. For a long time, Horand’s descendants strongly resembled their progenitor. The body was relatively slim and wiry, and the back was straight as an arrow.

These animals had all the virtues that helped to make the German Shepherd an icon. Police officers in democratic countries and dictatorships alike have always valued the breed, because of its stamina, reliability and extraordinary courage.

The classic German Shepherd became a dubious symbol under the Nazis. For a time, Adolf Hitler had three of his own. He even had an obstacle course built for his beloved dogs at the Wolf’s Lair complex in present-day Poland. The Führer’s favorite was a dog named “Blondi.”

Because Eva Braun’s terriers “Negus” and “Stasi” ran free at Obersalzberg, Hitler’s mountain retreat in Bavaria, Hitler had to beseech his companion to allow him to spend time with his beloved dog. “Evi,” he would ask, “won’t you allow poor Blondi to spend half an hour with us?”

Hitler had the words “Always with you” stamped into her collar, and he meant it. On April 29, 1945, he sent Blondi to her eternal hunting grounds by giving her a cyanide capsule. The next day, Blondi’s master and his wife Eva followed suit. ‘Dog in Front, Frog in Back’

For the last few decades, many breeders have been pushing for a new standard, so that the dogs will look better in shows. A new ideal emerged that defined what an attractive German Shepherd should look like, and it fundamentally changed the shape of the entire breed.

Today’s model German Shepherd is bulkier than the breed was in Blondi’s days, and now its straight back slopes sharply downward. Its curious appearance has earned the modern German Shepherd many a derisive comment. The black-and-brown breed has been mocked as a “hatchback,” “carp back,” “downhill dog” and “dog in front, frog in back.”

Helmut Raiser from the central German town of Hannoversch Münden is one of the breed’s leading critics. It’s a pitiful sight “when a dog doesn’t carry its tail held high, and constantly walks around with its rear end tucked in, as if a brick were hanging from its testicles,” the dog trainer wrote in the Austrian dog lovers’ magazine Wuff.

Dog experts say both the appearance and the performance of the former model dog have suffered. “These dogs are too stupid to run away,” they say derisively.

From the standpoint of veterinary medicine, it’s also more than just an aesthetic problem. Nowadays many German Shepherd puppies already show the first signs of future skeletal problems.

Experts suspect that up to 50 percent of all puppies develop a condition called hip dysplasia. In the final stage of this painful disease, a worn femoral head rubs against the hip socket, and the nerves of the periosteum become extremely irritated. Some dogs are reduced to hopping along conspicuously, a symptom that experts call “bunny-hopping,” or they lose their ability to walk altogether. Even relatively young and otherwise healthy animals often have to be put to sleep because of the condition.Replaced by the Malinois

Veterinarians have developed a promising treatment for another extremely painful condition known as lumbosacral stenosis, a pathological change in the region of the lumbar vertebrae and sacral bone: Using a pin, they fix in place an affected dog’s seventh lumber vertebra. This enables the four-legged patient to walk with relatively little pain, although the early invalids are of course lost to the glamorous world of dog shows.

When the police in the populous western German state of North Rhine-Westphalia recently decided to do without the services of the sickly German Shepherd, it seemed that the fate of the Teutonic canine had been sealed.

They argued that the dogs, with their hip and spinal problems, were hardly creating the impression of dominance anymore, but instead were displaying the placid nature of the more lethargic St. Bernard. Law enforcement officers have recently come to prefer the hyperactive and highly aggressive “Malis,” as the Malinois is known in the field. Many officers also believe that this breed is easier to train.

But there are still lovers of the classic breed all over the world. Thanks to them, traditional German Shepherds can still command absurd prices.

The New York Times recently reported on well-heeled customers who are paying close to $250,000 for individual dogs. Curry’s German Shepherd breeding outfit in Washington was also mentioned in the article, which Curry found extremely irritating. “I am not pimp daddy — I’m not going to pimp my dogs!” he says.

But Curry knows that fortunes are being paid for individual dogs. German Shepherds are particularly in demand in China at the moment. Curry himself has already received offers from shady individuals, but he says that he has turned them all down.

He says his motto is: “Put the money outside and live like the poor guy.” He learned his trade from older breeders in Germany. “They are tough guys, man,” he says. He used to play drinking games with the veterans until well after midnight. Eventually the Germans revealed their tricks to their strange American friend.

Maintaining Quality For instance, they taught him how to keep a lineage stable. Curry doesn’t mate his magnificent stud dogs with just any female to produce as many offspring as possible, a common practice among many younger German breeders — and one that produces poor results when it comes to quality. “I don’t make a low-level German Shepherd either,” he says.

A descendant of Irish immigrants, Curry also has an extremely valuable advantage over breeders in Germany. For example, he can have the sperm of his top stud dogs frozen and then use it when needed. The Association of German Shepherd Dogs (SV) prohibits artificial insemination in its breeding rules, which state: “Puppies that are produced in this manner are not accepted into the studbook or the membership registry of the SV.”

Sperm from several of Curry’s breeding dogs is stored in a laboratory in nearby Portland, Oregon. “My line will never die out,” says Curry.

The undisputed alpha male in his pack is “Oruger,” fondly known as “Rudy,” a jet-black beast that looks frightening enough to terrify any Little Red Riding Hood lost in the woods.

The pack leader spends most of his time lounging on the floor in his master’s house. But when given the right command, Rudy can bark himself into such a frenzy that foam begins to drip from his snout.

Experts distinguish between show and working dogs. In Germany, the interest of breeders has shifted almost exclusively to show lines: dogs with extremely limited capabilities, whose existence is justified solely by mindless 15-minute appearances. These dogs are not suitable for police service. Nevertheless, the offspring of champion show dogs command a high price.

Training Techniques Working dogs like Rudy couldn’t even win an honorable mention at dog shows, and yet every police officer would be happy to have a guard dog like Rudy at his side. Training these German Shepherds is time-consuming, and it takes strength and determination.

Curry doesn’t do it alone. His business partner, Anthony Akers, is a member of the Marine Corps and spent several years in Afghanistan, during which he saw three friends die. Like many elite soldiers, he has a Shakespeare quotation tattooed on his forearm: “Cry havoc and let slip the dogs of war.”

“Tony isn’t afraid of anything,” says Curry, which is why he has a special responsibility at the training facility — to sharpen Rudy’s instincts as a fighting machine. After a training session, Akers’ arm is covered with bruises, despite the protective sleeve he wears. “Rudy could rip off your arm if you let him,” says Akers.

For Akers, dog training isn’t some militaristic macho game. The soldiers Akers saw die in Afghanistan were killed in attacks with explosives. The military dogs should have detected the bombs, he says. He and his mentor, Curry, are convinced that dog handlers often use the dogs incorrectly, with devastating consequences.

“They put the dogs on a leash, and the handler determines the direction. The dog would go in a different direction if he caught a scent, but when in doubt, of course he’ll obey his handler,” says Curry.

Forgiving Nature To address this problem, Curry has developed a training method that focuses entirely on the dogs’ unique sniffing ability — and dispenses with human handling altogether. He has built a course with small metal boxes installed at various heights. The German Shepherds are supposed to find a pistol that is hidden in one of the boxes, which could just as easily be used to hide marijuana or explosives.

A metal tube is mounted above each box. If a dog has sniffed out the right box, Curry, who is out of the dog’s sight, presses the button on a remote control. The metal tube opens and a rubber ball — the dog’s reward — drops out.

“It’s important to divorce the handler from the reward. The dog has to learn to rely on itself,” the trainer explains. But this goal has often been ignored in other training programs, says Curry. “Instead of following their instincts, what the animals learn is: ‘I’ll get something if I do my master a favor’.”

According to Curry’s philosophy, the human being is always the weak, and never the animal. “Nobody is a perfect dog trainer, everyone makes mistakes,” he says. “The dog has to forgive me, so the forgiving nature of the German Shepherd by itself is enough.”

Translated from the German by Christopher Sultan

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